Dietikon: Schönenwerdkreuzung wird ausgebaut und leistungsfähiger gemacht

06.07.2017 - Medienmitteilung

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Um die Zentren von Dietikon und Schlieren vom Durchgangsverkehr zu entlasten und Platz für die Limmattalbahn zu schaffen, soll der Durchgangsverkehr auf der Bern- und Ueberlandstrasse abgewickelt werden. Damit diese Verkehrsverlagerung ermöglicht werden kann, werden seit Sommer 2016 verschiedene Kreuzungen, Strassen und Brücken in Dietikon und Schlieren um- und ausgebaut. So auch die Schönenwerdkreuzung in Dietikon. Der Regierungsrat hat für den Ausbau der Kreuzung aus dem Rahmenkredit Limmattalbahn einen Teilbetrag von 17,85 Millionen Franken freigegeben und das Projekt festgesetzt.

Mit dem Bau der Limmattalbahn sowie dem Stadtplatz in Schlieren wird die Zürcher-/ Badenerstrasse als raumschaffendes Element neugestaltet und städtebaulich aufgewertet. Das Siedlungsgebiet von Schlieren und Dietikon muss dafür vom Verkehr entlastet werden. Der regionale Verkehr in Ost-West-Richtung sowie die durch Schlieren führende Ausnahmetransportroute des Typs I werden deshalb auf die Bern- und Ueberlandstrasse verlegt. Für die angestrebte Verkehrsverlagerung sind Anpassungen am Strassennetz notwendig.

Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich haben am 22. November 2015 einen Rahmen
kredit für die Anpassungen am Strassennetz entlang dem Trassee der Limmattalbahn sowie auf der Verkehrsachse Bern- und Ueberlandstrasse in der Höhe von rund 136 Millionen Franken bewilligt. Eines der darin enthaltenen Projekte ist der Ausbau der Schönenwerdkreuzung in Dietikon.

Das vom Kanton Zürich im Einvernehmen mit der Stadt Dietikon, der Stadt Schlieren und der Gemeinde Urdorf ausgearbeitete Projekt umfasst den Bau einer Stützmauer und eines kombinierten Rad-/Gehwegs entlang der Bernstrasse von der Brücke Schönenwerd bis zur Bushaltestelle Schönenwerd, den Rückbau von zwei Gebäuden an der Zürcherstrasse 215, den Bau einer neuen Verbindungsstrasse zwischen der Zürcher- und der Bernstrasse mit einem Radwegstreifen und einer neuen Lichtsignalanlage sowie den Bau einer Lärmschutzwand im Bereich der Liegenschaften Zürcherstrasse 231 und 233. Gleichzeitig wird die alte Lärmschutzwand im Bereich der Zürcherstrasse 234 abgebrochen. Im Weiteren finden Anpassungen an der Fahrbahngeometrie sowie eine gestalterische Aufwertung entlang der Zürcher-/Badenerstrasse statt. Zudem werden die Bushaltestellen Schönenwerd behindertengerecht ausgebaut sowie diverse Werkleitungen, die Strassenbeleuchtung, die Entwässerung und sämtliche Fahrbahnbeläge erneuert.

Bei der öffentlichen Auflage gingen fünf Einsprachen ein, die projektbezogene und enteignungsrechtliche Begehren beinhalteten. Mit der Projektfestsetzung hat der Regierungsrat die Begehren teilweise gutgeheissen und teilweise abgewiesen. Zudem hat er aus dem Rahmenkredit Limmattalbahn einen Teilbetrag von 17,85 Millionen Franken freigegeben.

Sofern gegen die Projektfestsetzung keine Rechtsmittel ergriffen werden, wird das kantonale Tiefbauamt im August 2017 mit den Bauarbeiten beginnen. Die Bauzeit beträgt etwas mehr als ein Jahr.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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